Telekom Prepaid – Weshalb ist MagentaMobil Start nur 28 Tage nutzbar?

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Telekom Prepaid – Weshalb ist MagentaMobil Start nur 28 Tage nutzbar? – Die MagentaMobil Start Prepaidkarte der Telekom ist ein Angebot, das von vielen Kunden gerne genutzt wird und daher ist es wenig verwunderlich, dass die Telekom auf mehrere Millionen Prepaidkunden zurück greifen kann. Die Telekom Prepaidkarte hat aber einige Besonderheiten, die man so im Prepaid Bereich nicht oft findet. Neben der Grundgebühr, die es selbst im kleinsten Prepaidtarif gibt, hat die Telekom den Abrechnungszeitraum für die Tarifoptionen und Flatrates angepasst. Seite Mitte 2016 beträgt dieser nur noch 28 Tage bzw. 4 Wochen. In der Preisliste des Unternehmens heißt es dazu:

Der Abrechnungszeitraum für die MagentaMobil Start Tarife beträgt vier Wochen, ab dem Tag der Aktivierung des Tarifs

Das heißt de facto, dass man im Vergleich mit anderen Anbietern etwas häufiger die Gebühr für den Tarif zahlen muss. Statt aller 30 Tage wird alle 28 Tage eine Zahlung angefordert. Auf das Jahr gerechnet muss man damit 13 Mal die Grundgebühr für den Tarif zahlen und nicht nur 12 Mal wie bei der Konkurrenz.

Die aktuellen Preise bei MagentaMobil Start im Überblick

Telekom MagentaMobil Start
Telekom MagentaMobil Start
2.95€
Grundgeb.

(9.95€ Kaufpreis)
Telefon: 9.0 Cent
SMS: 9.0 Cent
Internet: 99¢/MB
keine
Laufzeit

Den Überblick über alle Allnet Flat gibt es hier: Prepaid Vergleich

Warum rechnet die Telekom im Prepaid Bereich mit 28 Tagen ab?

Der Hintergrund für diese Änderung ist relativ einfach: die Telekom nimmt so höhere Gebühren ein und die Simkarten des Unternehmen im Prepaid Bereich werden damit für Kunden etwas teurer, ohne das man es als Kunde sofort merkt. Auf der Webseite wird der Preis nach wie vor als „pro Monat“ bzw. „monatlich“ ausgewiesen. Das dahinter nur 28 Tage stecken und nicht wie bei der Konkurrenz 30 Tage findet man nur im Kleingedruckten bzw. in den Preislisten vermerkt.

Die 28 Tage Abrechnungsintervall sind dabei kein Feature, das an das D1-Netz der Telekom gekoppelt wäre. Bei anderen D1-Anbietern – wie beispielsweise dem Telekom Tochterunternehmen Congstar – beträgt der Abrechnungszeitraum nach wie vor 30 Tage. Auch die anderen Prepaid Discounter im Telekom Netz haben nach wie vor 30 Tagen als Zeitraum für die Buchung von Flatrates und Optionen.

Kann man als Kunden etwas dagegen tun?

Die Telekom ist in ihrer Vertragsgestaltung frei, es gibt also kein Anrecht darauf, dass man ein Abrechnungsintervall von 30 Tagen bekommt. Ob die Kommunikation mit der monatlichen Vertragslaufzeit so korrekt ist, kann man durchaus hinterfragen, so lange es aber kein höchstrichterliches Urteil dazu gibt, bleibt diese Art der Kommunikation wohl erhalten.

Wer sich zu sehr an diesem verkürzten Abrechnungsintervall stört, hat daher in erster Linie die Möglichkeit, den Tarif zu kündigen und zu einem anderen Anbieter mit einem längeren Abrechnungszeitraum zu wechseln. Mittlerweile gibt es ja genug Anbieter auf dem deutschen Markt, die ähnliche Leistungen wie die Telekom bieten und dabei günstiger sind. Die Callya Prepaidkarte bietet zum Beispiel deutlich höhere LTE Geschwindigkeiten und bietet mittlerweile für 10 Euro monatlich sogar eine 1GB Flatrate an.

Viel mehr kann man als Kunden an dieser Stelle aber leider nicht machen.

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