Rufnummermitnahme bei den Telekom Prepaid Karten – Das sollte man beachten

Rufnummermitnahme bei den Telekom Prepaid Karten – Das sollte man beachten
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Rufnummermitnahme bei den Telekom Prepaid Karten – Das sollte man beachten – Bereits seit längerer Zeit ist im Mobilfunk-Bereich die Rufnummernmitnahme gesetzlich geregelt. Sowohl für die Verbraucher als auch für die Unternehmen gibt es klare Regeln, wie eine solche Mitnahme abzulaufen hat und welche Fristen man beachten muss. Die Rufnummernmitnahme ist so mittlerweile ohne große Probleme möglich. Kosten die bei der Rufnummernmitnahme entstehen, sind dabei meist nur eine Aufwandspauschale, die für die Mitnahme der alten Rufnummer beim alten Anbieter abgedeckt werden. Gerade Prepaidkunden und das betrifft Kunden mit MagentaMobil Start (wie auch alte Xtra-Tarife), müssen bei den Kosten der Mitnahme der Rufnummer darauf achten, dass genügend Guthaben auf dem Konto zur Abbuchung vorhanden ist. Hierfür sollten Telekom Prepaidkunden 29,95 Euro an Guthaben bereit halten. Ansonsten kommt es zu Verzögerungen, sollte der Betrag nicht abgebucht werden können.

Zu beachten ist bei der Rufnummernmitnahme jedoch, dass damit nur Wechsel gemeint sind, bei denen die alte Nummer zu einem neuen Anbieter mitgenommen wird, also von der Telekom weg.

2.95€
Grundgeb.

(9.95€ Kaufpreis)
Telefon: 9.0 Cent
SMS: 9.0 Cent
Internet: 99¢/MB
keine
Laufzeit

Den Überblick über alle Allnet Flat gibt es hier: Prepaid Vergleich

Wichtig auch: die hier beschriebene Vorgehensweise gilt nur für die originalen Tarife der Telekom. Andere Discounter im D1 Netz der Telekom nutzen andere Vorgehensweisen.

Rufnummernmitnahme als Prepaidkunde bei der Telekom

Die Option zur Rufnummernmitnahme steht allgemein dann zur Verfügung, wenn man seinen Prepaid-Tarif bei der Telekom kündigen und die alte Nummer hingegen behalten möchte. Eine Vorzeitige Rufnummernmitnahme ist unter Umständen jedoch auch möglich. Allerdings ist eine Rufnummernmitnahme nach Vertragsende die häufigste Form.

Rufnummernmitnahme nach Kündigung Prepaidvertrag

Damit die Rufnummer mitgenommen werden kann, muss zunächst beim alten Anbieter eine Verzichtserklärung und eine Kündigung des bestehenden Prepaidvertrags erfolgen. Eine Kündigung ist bei Telekom Prepaid jederzeit möglich. Die Verzichtserklärung bei einem Prepaidvertrag ist wichtig, da diese einen schriftlichen Antrag sowie eine ausdrückliche Erklärung darstellt, bei der auf Restguthaben verzichtet wird, was zum Kündigungsdatum eventuell noch auf der Karte ist. Bei Wunsch auf Mitnahme der Rufnummer darf also eine Verzichtserklärung nicht fehlen. Zudem muss auch die bereits erwähnte Aufwandspauschale von 29,95 Euro zur Abbuchung vom Guthaben beachtet werden.

Die Kündigung und damit vor allem die Kündigungsbestätigung ist für die Rufnummernmitnahme zum Vertragsende (zu einem anderen Anbieter) ist jedoch auch nötig. Diese darf auch nur vom  Vertragspartner beauftragt werden. Zudem darf die Portierung nicht mehr als 123 Kalendertage vor dem Vertragsende und nicht später als 90 Kalendertage nach dem Vertragsende an die Telekom gestellt werden.

Den Auftrag zur Rufnummernmitnahme veranlasst man beim neuen Anbieter. Meist ist das direkt im Bestellprozess möglich. Für eine erfolgreiche Rufnummernmitnahme ist aber besonders wichtig, dass Name und Geburtsdaten welche bei der Telekom hinterlegt sind, auch die gleichen sind, die beim neuem Anbieter angegeben werden.

Damit eine Rufnummernmitnahme zum neuen Anbieter erfolgreich ist, empfiehlt sich diese 10 Tage vor Vertragsende bei der Telekom in Auftrag zu geben, damit ein reibungsloser Wechsel erfolgen kann.

Rufnummermitnahme zum nächstmöglichen Termin

Unter Umständen ist auch Rufnummernmitnahme (Portierung) auch zum nächstmöglichen Termin möglich, eine Telekom-Mitarbeiter erwähnt hierzu:

„Weiterhin besteht die Möglichkeit des Exports zum nächstmöglichen Termin. Die Portierungsabsichtserklärung ist derzeit 30 Kalendertage ab der Einrichtung im System gültig. Der aufzunehmende Anbieter stellt eine sogenannte Exportanfrage an die Telekom. Wir prüfen dann automatisch die Anfrage und melden den nächstmöglichen realisierbaren Portierungstermin zurück.“

Sobald die Rufnummernmitnahme beim neuen Anbieter eingegangen ist, stellt dieser Kontakt mit der Telekom her. Sollten die obigen Punkte alle erfüllt sein, kann die Rufnummernmitnahme erfolgreich abgeschlossen werden und der neue Anbieter wird über den Portierungstermin (der Tag an dem die alte Rufnummer übertragen worden ist) rechtzeitig informieren.

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