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Pseudo Prepaid – was steckt dahinter und was sollte man beachten?

Pseudo Prepaid – was steckt dahinter und was sollte man beachten? – In Zusammenhang mit Prepaid Karte fällt häufig auch die Bezeichnung „Pseudo Prepaid„. Damit sind Prepaid Karten gemeint, bei denen die Prepaid Berechnung nur gegenüber dem Kunden existiert, im Hintergrund bei der Abrechnung zwischen den Anbieter aber normalen Minutenabrechnung (im Vorfeld) existiert. Das hört sich kompliziert an, ist es aber eigentlich nicht. Mittlerweile sind auch die meisten Marken mit Pseudo-Prepaid Angeboten wieder vom Markt verschwunden, bis auf wenige Ausnahmen bekommt man also derzeit immer eine echte Prepaid Abrechnung. Mehr dazu in unserem Prepaid Vergleich

Anbieter mit Pseudo-Prepaid Abrechnung sind:

HINWEIS: Discotel ist als Discounter mit Pseudo-Prepaid Sim gestartet, seit mehreren Jahre gibt es aber nur noch echtes Prepaid beim Discounter. Ganz alte Tarife nutzen aber noch die Pseudo-Prepaid Abrechnung. Alle derzeit buchbaren Tarife bei Discotel sind aber echtes Prepaid.

Schnelleinstieg: echte Prepaid Anbieter:

In der Regel funktionieren Pseudo-Prepaid Karten nach folgenden Modell: Der Anbieter kauft vom Netzbetreiber Minutenkontingente oder hat einen bestimmten Basispreis vereinbart. Mit ein wenig Aufschlag (Gewinnmarge) verkauft er diese Gesprächsminuten an den Kunden weiter. Der Kunde bezahlt an den Anbieter, der wiederum bezahlt beim Netzbetreiber je nach verbrauchter Leistung.

Durch diese doppelte Abrechnung dauert es etwas, bis die Leistungen auf dem Kundenkonto erfasst sind. Diese Verzögerung kann zu Problemen führen, denn innerhalb dieser Zeit könnte ein Kunde auch telefonieren wenn sein Konto eigentlich schon einen negativen Saldo hat. In der Regel wird die Abrechnung alle 24 Stunden aktualisiert, die Abrechnung erfolgt also mit einem Tag Verzögerung. Kunden merken das daran, das es bei ihnen keinen aktuellen Kontostand gibt und das Belastungen erst mit einem Tag Verzögerung erfolgen. Man kann dieses Risiko mit Prepaid Allnet Flat minimieren, ganz ausschließen lässt es sich aber nicht.

Aufgrund dieser Problematik ist die Kostenkontrolle bei Pseudo Prepaid Anbietern nicht so streng wie bei richtigen Prepaid Karten. Es besteht durchaus die Möglichkeit, mit der Prepaid Karte ins Minus zu rutschen. In den AGB von Pseudo Prepaid Anbietern finden sich daher regelmäßig auch Passagen wie mit solchem negativen Guthaben umzugehen ist, bzw. das der Kunde dieses schnellstmöglich auszugleichen hat. Hohe negativen Kontostände sind aber die Ausnahme da es in 24 Stunden um die sich die Abrechnung maximal verzögert meistens nicht möglich ist hohe Beträge zu vertelefonieren. Das kann nur passieren wenn es bei der Datennutzung beispielsweise einen zu teuren Tarif gibt. Da die meisten Pseudo Prepaid Anbieter aber mittlerweile auch Datenflatrates und günstige Datentarife für die Kunden bereit halten, tritt dieses Problem auch nicht mehr oft auf.

Neben der fehlenden Kostenkontrolle gibt es noch weitere Probleme bei Pseudo-Prepaid Karten:

  • oft wird bei diesen Karten eine SCHUFA-Abfrage vorgenommen. Bei echtem Prepaid findet man diese Abfrage nicht.
  • der Einzug von Guthaben wird oft über das Bankkonto vorgenommen. Die Kontodaten müssen daher direkt bei Abschluss hinterlegt werden, anonyme Aufladung von Guthaben ist hier nicht möglich
  • Ist oft erst ab einem Alter von 18 Jahre abschließbar, da ein Dauerschuldverhältnis bestehen kann und daher der Vertrag rechtlich erst mit 18 Jahren rechtlich sicher geschlossen werden kann
  • die schnelle und kostenlose Guthabenkontrolle per *101# ist nicht möglich – teilweise bietet die Anbieter aber eigene Abfragen an, die dann aber zeitverzögert sind und nicht den aktuellen Stand angeben

Man sieht an dieser Auflistung sehr gut, dass Pseudo Prepaid Tarife durchaus einige Unterschiede zu normalen Prepaidkarten haben und man daher besser zu echtem Prepaid greifen sollte.

Vor allem für Kinder und Jugendliche werden Prepaid Anbieter mit echtem Prepaid bevorzugt. Durch die bessere Kostenkontrolle bei echtem Prepaid können weniger Probleme bei einer eventuellen Fehlbedienung auftreten und daher ist das finanzielle Risiko in diesen Fällen geringer. Wer beispielsweise ohne es zu wollen ein Handyabo abschließt bezahlt mit echten Prepaid dennoch immer nur das, was auf der Karte geladen ist.

Echte Prepaid findet man beispielsweise bei:

Generell gilt: Die D1 Prepaid Sim haben immer echtes Prepaid, ebenso die aktuell buchbaren D2 Prepaid Sim im Vodafone Netz. Nur einige O2 Prepaid Anbieter setzen noch auf Pseudo-Pprepaid.

Bei einem Punkt gibt es mittlerweile aber keine Unterschiede zwischen den Abrechnungssystemen mehr: bei der Legitimierung. Sowohl echte Prepaidkarten als auch unechtes Prepaid müssen mittlerweile durch die Ausweisdaten der jeweiligen Nutzer identifizierbar sein. Der jeweilige Anbieter muss diese Daten erfassen und speichern um sicherzustellen, dass die angegeben Kundendaten (Name und Adresse) auch wirklich korrekt sind. Damit sind anonyme bzw. pseudonyme Prepaidkarte kein Thema mehr – unabhängig ob echtes Prepaid oder Pseudo-Prepaid.

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