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Prepaid Vergleich: Anbieter mit viel Startguthaben

Prepaid Vergleich: Anbieter mit viel Startguthaben – Die meisten deutschen Prepaid Tarife sind mit einem Startguthaben ausgestattet, das direkt beim Kauf der Karte aufgebaut wird und auf diese Weise lassen sich die Simkarten nutzen, ohne das der Verbraucher selbst Guthaben aufladen muss. In den vergangenen Jahren gab es sehr häufig Aktionen, bei denen besonders viel Startguthaben verteilt wurde. Diese Zeiten sind aber mittlerweile vorbei und es gibt es in der Regel nur noch ein Startguthaben in Höhe des Kaufpreises. Nur in Ausnahmefällen oder bei Sonderaktionen arbeiten die Prepaid Discounter noch mit richtig viel Datenvolumen. In der Regel ist das Guthaben so bemessen, dass es in etwa dem Kaufpreis entspricht.

Man zahlt beispielsweise 9.99 Euro (bei Congstar) und bekommt dafür auch 10 Euro Guthaben zum Telefonieren, SMS schreiben oder ins Internet gehen. Es gibt allerdings auch Ausnahmen und diese versuchen wir in diesem Artikel zusammenzustellen.

Aktuelle Aktionen und Deals mit richtig viel Prepaid Startguthaben

23.05.2022 – … im Zeitraum vom 2. Mai bis zum 5. Juni 2022 können Neukunden von Penny Mobil von einem Bonus in Höhe von 30 Euro (statt 10 Euro) profitieren. Die Aktion gilt für alle Tarife von Penny Mobil.

Die Voraussetzung: Neukunden müssen in dem genannten Zeitraum einen Tarif buchen, ihn aktivieren und die Rufnummernmitnahme zu Penny Mobil erfolgreich beantragen. Im Anschluss wird der Betrag in Höhe von 30 Euro dem Kundenkonto gutgeschrieben.

Congstar mit viel Startguthaben zur Prepaidkarte

Ein Prepaid Discounter, bei dem es nach wie vor ein relativ hohes Startguthaben gibt, ist Congstar. Das Unternehmen bietet für die Simkarte 10 Euro Startguthaben an (bei einem Kaufpreis von 9.95 Euro) und dazu gibt es 10 Euro für alle Kunden, die ihre alte Rufnummer mitbringen. Insgesamt kann man so auf immerhin 20 Euro Startguthaben kommen – zieht man den Kaufpreis ab, bleiben immer noch mehr als 10 Euro kostenfreies Startguthaben zur Verfügung.

Congstar Prepaid Karte
Congstar Prepaid Karte
0.00€
Grundgeb.

(9.99€ Kaufpreis)
Telefon: 9.0 Cent
SMS: 9.0 Cent
Internet: 24¢/MB 7.2Mbit/s (HSDPA)
Congstar Prepaid Allnet M
Congstar Prepaid Allnet M
10.00€
Grundgeb.

(9.99€ Kaufpreis)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: 9.0 Cent
Internet: 3 GB 25Mbit/s (HSDPA)
Congstar Prepaid Allnet L
Congstar Prepaid Allnet L
15.00€
Grundgeb.

(9.99€ Kaufpreis)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: 9.0 Cent
Internet: 3 GB 25Mbit/s (HSDPA)
Congstar Prepaid Basic S
Congstar Prepaid Basic S
5.00€
Grundgeb.

(9.99€ Kaufpreis)
Telefon: 100 Freimin, 9.0 Cent
SMS: 9.0 Cent
Internet: 0.4 GB 25Mbit/s (HSDPA)
Prepaid Karte 500MB
Prepaid Karte + 500MB
3,00€
Grundgeb.

(9.99€ Kaufpreis)
Telefon: 9.0 Cent
SMS: 9.0 Cent
Internet: 0.5 GB 7.2Mbit/s (HSDPA)
Prepaid Karte 1GB
Prepaid Karte + 1GB
5,00€
Grundgeb.

(9.99€ Kaufpreis)
Telefon: 9.0 Cent
SMS: 9.0 Cent
Internet: 1 GB 7.2Mbit/s (HSDPA)
Prepaid Karte 3GB
Prepaid Karte + 3GB
8,00€
Grundgeb.

(9.99€ Kaufpreis)
Telefon: 9.0 Cent
SMS: 9.0 Cent
Internet: 3 GB 7.2Mbit/s (HSDPA)
Prepaid Karte 5GB
Prepaid Karte + 5GB
15,00€
Grundgeb.

(9.99€ Kaufpreis)
Telefon: 9.0 Cent
SMS: 9.0 Cent
Internet: 5 GB 7.2Mbit/s (HSDPA)
Den Überblick über alle Prepaid-Tarife gibt es hier: Prepaid Vergleich.


Der Wechselbonus von 25 Euro ist aber an einigen Bedingungen gekoppelt. Congstar schreibt dazu selbst im Kleingedruckten:

Prepaid Rufnummer mitbringen: Gutschrift i.H.v. 10 € erfolgt bei Abschluss eines Prepaid-Neuvertrages bei gleichzeitiger erfolgreicher Rufnummernmitnahme bis 30.09.2022. Die vorzeitige Rufnummernmitnahme kann unter folgenden Voraussetzungen erfolgreich durchgeführt werden: die Rufnummernmitnahme ist ab 123 Tage vor und bis zu 90 Tage nach Beendigung des alten Vertrages möglich. Die Vorgaben des bisherigen Anbieters für eine wirksame Kündigung und Rufnummernmitnahme sind einzuhalten. Insbesondere können hierfür Kosten beim bisherigen Mobilfunkanbieter entstehen, weshalb ausreichendes Guthaben auf der gekündigten Prepaidkarte vorzuhalten ist. Die Kundendaten der Verträge des bisherigen Anbieters und congstar müssen übereinstimmen. Die Rufnummernübernahme erfolgt sofort. Auf Kundenwunsch stellt der bisherige Anbieter entsprechend der hierfür geltenden Konditionen eine Ersatzrufnummer zur Verfügung.

Vergleichbare Bedingungen findet man aber auch bei anderen Prepaid Anbieter – Congstar fällt damit also nicht aus der Reihe.

Ebenfalls viel Startguthaben bei den WhatsApp SIM Prepaid Karten

Etwas weniger Guthaben bietet derzeit WhatsApp SIM. Allerdings sind bei diesem Prepaid Tarif gleich 10 Euro als Option voraktiviert und stehen nicht direkt als Guthaben zur Verfügung. Trotzdem kann man hier auch auf einen Gegenwert von 40 Euro kommen:

  • 5 Euro normalen Startguthaben
  • WhatsAll Optionen voraktiviert (10 Euro)
  • 25 Euro bei Rufnummermitnahme
  • insgesamt 40 Euro Startguthaben
WhatsApp Sim Prepaidkarte
WhatsApp Sim Prepaidkarte
0.00€
Grundgeb.

(5.00€ Kaufpreis)
Telefon: 9.0 Cent
SMS: 9.0 Cent
Internet: 24¢/MB 21.6Mbit/s (LTE)
WhatsApp Sim WhatsAll 4000
WhatsApp Sim WhatsAll 4000
10.00€
Grundgeb.

(5.00€ Kaufpreis)
Freieinheiten: 4000 Stück/Monat
Internet: 3 GB 21.6Mbit/s (LTE)
WhatsApp Sim WhatsAll 1000
WhatsApp Sim WhatsAll 1000
5.00€
Grundgeb.

(10.00€ Kaufpreis)
Freieinheiten: 1000 Stück/Monat
Internet: 0.8 GB 21.6Mbit/s (LTE)
Den Überblick über alle Prepaid-Tarife gibt es hier: Prepaid Vergleich.


WhatsApp Sim ist damit einer der wenigen Prepaid Anbieter, die noch 25 Euro Bonus bei der Rufnummernmitnahme bieten. In der Regel zahlen die Discounter mittlerweile weniger-

Im Kleingedruckten schreibt das Unternehmen zu den weiteren Bedingungen für das Guthaben:

Voraussetzung für die Gewährung des Wechselbonus (von 25 €) auf dem Prepaid Konto: erfolgreiche Rufnummern-Mitnahme von einem anderen Anbieter in einen WhatsApp SIM Tarif. Bonusguthaben wird nur gewährt, wenn der abgebende Anbieter eine Gebühr erhebt. Die Gutschrift erfolgt nach Ablauf der Widerrufsfrist. Auszahlung des Wechselbonus nicht möglich.

Bei WhatsApp SIM gibt es dazu den Vorteil, das WhatsApp Nachrichten nicht als Datenvolumen abgerechnet werden (daher auch der Name des Unternehmens). Man kann als aktiver WhatsApper hier also sparen. Dazu lässt sich WhatsApp auch nutzen, wenn man kein Guthaben auf der Simkarte hat – die Marke bietet neben dem Startguthaben auch noch einige andere Vorteile, die nicht zu unterschätzen sind.

Bei den Prepaid Freikarten gibt es oft auch gar kein Startguthaben oder nur einen Euro als Bonus. Daher muss man bei diesen Tarifen oft direkt aufladen, wenn man die Simkarten nutzen will. Dafür haben diese Angebote aber in der Regel auch keinen Kaufpreis und keine Versandkosten.

Kein Startguthaben auf der Simkarte?

Sollte nach dem Kauf der Prepaidkarte kein Startguthaben vorhanden sein, liegt in der Regel ein technischer Fehler beim Anbieter vor. Es kommt in seltenen Fällen vor, dass die Betreiber das Guthaben nicht korrekt verbuchen. So schreibt ein Nutzer im Callya Forum zu diesem Problem:

Hallo, ich habe gestern meine Callya Karte aktiviert und habe jetzt 24h später noch kein Startguthaben auf der Karte. Es handelt sich um das CallYa Smartphone Special. Warum wird das Startguthaben nicht gebucht?

In solchen Fällen sollte man sich direkt an den Support des eigenen Anbieters wenden. In der Regel werden solche Probleme sehr schnell geklärt.

Startguthaben – die rechtlichen Regelungen

Wie bereits bei den oben genannten Anbieter beschrieben gibt es beim Startguthaben einige Ausnahmen, die man bei normalem Guthaben nicht findet. Besonders bei zusätzlichem Guthaben werden oft andere Regelungen angewandt. Im Details wären das:

  • Startguthaben hat oft ein anderes Aktivitätszeitfenster als normalen Guthaben und verfällt damit bereits deutlich früher. Im Extremfall (beispielsweise bei Maxxim oder McSIM) ist dieses Guthaben nur einen Monat gültig lässt sich danach nicht mehr nutzen. Man sollte also im Kleingedruckten schauen und prüfen, wie lange das Startguthaben nutzbar ist, um es zeitnah aufbrauchen zu können.
  • Startguthaben muss nicht ausgezahlt werden. Bei normalem Guthaben sind die rechtlichen Rahmenbedingungen mittlerweile klar. Guthaben darf nicht ersatzlos verfallen und muss auch bei nicht mehr aktivem Guthaben noch ausgezahlt werden. Bei Startguthaben und kostenfreiem Sonderguthaben sind die Bedingungen nicht so streng. Hier können die Anbieter andere Bedingungen ansetzen und müssen es daher nicht auszahlen. Teilweise kann man sich die Summen trotzdem auszahlen, das liegt dann aber in der Kulanz der Anbieter. Probieren kann es man es natürlich in jedem Fall – vielleicht klappt die Auszahlung ja doch.

In der Praxis: Inaktive Sim Karte mit inaktivem Guthaben

In der Praxis bedeutet dieser Anspruch auf das eigene Guthaben aber nicht, dass die Prepaidkarten damit dauerhaft aktiv sind und genutzt werden können. Das Recht zur Kündigung eines Vertrages bleibt durch diese Urteile unberührt, sowohl für den Kunden als auch für den Anbieter. Prepaid-Karten können also auch weiterhin gekündigt werden, wenn sie zu lange inaktiv waren. Der Anbieter darf nur nicht mehr das Guthaben einfach so einbehalten, sondern muss es auf Anfrage an den Kunden auszahlen. Dazu wollen viele Prepaid Anbieter die Simkarte und eine Kontoverbindung, andere verlangen auch Ausweisdaten um sicher zu stellen, dass die Anforderung auch durch den Besitzer der Karte vorgenommen wird. Dazu bieten einigen Anbieter auch spezielle Formulare an. Ausgezahlt wird das Geld aber auf jeden Fall. Das Guthaben ist also sicher, die Prepaidkarte nicht.

Derzeit haben viele Anbieter Klauseln in den AGB die einen automatische Kündigung vorsehen, wenn die Prepaidkarte lange Zeit nicht genutzt wurde. Meistens geht es hier im Zeiträume von 12 bis 13 Monaten, innerhalb derer keine Aufladung vorgenommen und keine kostenpflichtige Verbindung durchgeführt wurde. In diesem Fall wird die Karte dann durch den Anbieter gekündigt. In der Regel bekommen Kunden aber vor dieser Kündigung noch Hinweise auf die Inaktivität.

Man kann die Karten daher nicht dauerhaft inaktiv lassen, durch Aufladungen (einmal pro Jahr) oder durch eine geringe Nutzung besteht aber durchaus die Möglichkeit, Prepaidkarte auch ohne große Karten dauerhaft aktiv zu halten. Dazu sind die Zeiträume in denen Guthaben gültig ist, sehr unterschiedlich und reichen von wenigen Monaten hin zu mehreren Jahren. Wer wenig aufladen möchte, sollte daher auf Anbieter setzen, die möglichst lange warten, bis Karten gekündigt werden.

TIPP: Einige Anbieter setzen mittlerweile auf Prepaid Jahrespakete und Jahresflat. Man zahlt einmal und kann dann den Tarif ein Jahr kostenfrei nutzen. Guthabenprobleme gibt es nicht, weil der Tarif nach einem Jahr automatisch endet.

Auszahlung von Prepaid Guthaben muss einfach gehalten sein

Mittlerweile gibt es auch noch ein neues Urteil aus dem Jahr 2015. Die Richter des Landgerichts Kiel (Az. 8 O 128/13) hatten darin fest gehalten, dass die Auszahlung von Guthaben nicht durch Sonderreglungen erschwert werden darf. Konkret hatten Anbieter gefordert, dass Kunden neben der Simkarte auch ein Formular ausfüllen sollten und eine Kopie des Ausweises übersenden müssen, damit das Guthaben auf den Prepaidkarten ausgezahlt werden kann.

Das fanden die Richter zu komplex und sahen darin eher eine Methode, die Kunden von der Auszahlung von Guthaben abzuhalten. Konkret heißt es im Urteil dazu:

Durch die mit dem beanstandeten Formular von dem Verbraucher verlangte Verknüpfung des Auszahlungsanspruches mit der Angabe bestimmter Daten sowie der Übersendung der Original SIM-Karte und einer Kopie des Personalausweises wird der Verbraucher unangemessen im Sinne des § 307 BGB benachteiligt und hierdurch in seiner Entscheidungs- Verhaltensfreiheit beeinträchtigt. Es besteht die Gefahr, dass der Verbraucher aufgrund der geforderten weiteren Angaben bzw. Handlungen, die nach dem Wortlaut des Formulars Voraussetzung für die Auszahlung des Restguthabens sind, davon absieht, seinen berechtigten Anspruch gegenüber der Beklagten zu verfolgen. (…) Des Weiteren hat die Beklagte auch ihre behauptete vertragliche Verpflichtung gegenüber den Mobilfunkanbietern auf Rückforderung der SIM-Karte von dem Kunden nicht unter Beweis gestellt. Es ist danach nicht erkennbar, welches Interesse die Beklagte an einer deaktivierten SIM-Karte hat. Demgegenüber ist ein Interesse des Verbrauchers an der SIM-Karte, auf der unter Umständen persönliche Daten wie z. B. Kontaktdaten oder ähnliches gespeichert sind, ohne weiteres nachvollziehbar. Es ist einsichtig, dass der Verbraucher ein Interesse hat, dass auf der SIM-Karte gespeicherte, sensible Daten nicht in die Hände Dritter gelangen.

Mittlerweile ist es also rechtlich sehr deutlich geklärt: Prepaid Guthaben muss in jedem Fall zurück gezahlt werden, es dürfen dafür keine Gebühren erhoben werden und es sollte auch eine einfache Möglichkeit, geben, dieses Guthaben wieder anzufordern. Die Urteile sind damit insgesamt ein sehr positive Entwicklung für Verbraucher und dürften das Vertrauen in Prepaidkarten weiter stärken.

Video: Guthaben abfragen bei Vodafone

https://youtube.com/watch?v=4qd4M813CoI%3Ffeature%3Doembed

Sammlung von Urteilen zu dem Thema:

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