Prepaid Tarife – was beim Vergleich beachten?

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So einfach und komfortabel wie das Prepaid-System der Mobilfunkanbieter auf den ersten Blick auch scheinen mag, so gilt es doch einige Besonderheiten zu beachten.

Licht und Schatten der Prepaid-Tarife

Zuerst sollte man sich natürlich der generellen Vor- und Nachteile der Prepaid-Tarife bewusst sein. Zwar sind derartige Tarife die ideale Lösung für Wenigtelefonierer und Zweithandys, auch viele Eltern von hormongeplagten Teenagern sind froh über diese Möglichkeit, weil der Kunde die volle Kostenkontrolle behält und die Tarife vor hohen Telefonrechnungen am Monatsende schützen. Im Gegenzug muss das Handy oftmals separat angeschafft werden und auch kürzeste Gespräche kosten wegen der 60/60-Taktung (= immer die gesamte Minute) den vollen Preis. Auch eine Mindestlaufzeit oder monatliche Grundgebühren sind bei Prepaid-Tarifen kein Thema.

– Keine Grundgebühr
– Keine Mindestvertragslaufzeit
– volle Kostenkontrolle
– übersichtliche Einheitstarife
– ungünstige Minuten-Taktung
– netzinterne Verbindungen sehr günstig (Prepaid – Community)
– mögliche kostenlose Boni

Das Prepaid-Sparpotential

Bei den meisten Prepaid-Tarifen haben sich die Minutenpreise für Gespräche in alle deutschen Netze sowie für Textnachrichten bei 8 – 9 Cent eingependelt. Doch selbst hier kann noch gespart werden. Insbesondere die Handy-Tarif-Discounter ermöglichen hier teilweise noch wesentlich günstigere Minutenpreise. Wer beispielsweise den gleichen Anbieter wie alle Freunde, Kollegen und Angehörigen nutzt, kann sich bei solchen netzinternen Gesprächen über Minutenpreise um bis zu 2 Cent freuen. Andere Sparmöglichkeiten ergeben sich – je nach Anbieter – aus den Nutzungsgewohnheiten der Kunden. So bieten beispielsweise Provider mit einer vorwiegend jugendlichen Zielgruppe auch eine begrenzte Anzahl monatlicher Frei-SMS an.

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