PIN vergessen oder verlegt? – So bekommt man trotzdem Zugriff auf das Handy (Android)

PIN vergessen oder verlegt? – So kommt man trotzdem aufs Android-Handy – Bei vielen Handynutzern ist das Gerät ständig in Betrieb, selten kommt es deshalb vor, dass man die eigene Handy-PIN eingeben muss, um wieder Zugang zum Handy zu haben. Aus diesem Grund rückt der Handy-PIN auch schnell in Vergessenheit. Schlimmstenfalls ist die Handy-PIN verlegt worden und findet sich nach langer Suche nicht mehr wieder, spätestens dann stellt sich die Frage: Was tun? Den Mobilfunkanbieter extra kontaktieren müssen oder gibt es vielleicht eine andere Möglichkeit? – Und ja, die gibt es tatsächlich. Ein sogenannter Android-Geräte-Manager kann in so einem Fall weiterhelfen. Im Artikel stellen wir die Tool-Variante vor, sobald wirklich nichts mehr geht.

Wichtig: hier geht es um die Sperre der Geräte selbst, wie man mit der SIM-PIn umgeht, haben wir in diesem Artikel beschrieben: PIN und PUK – ändern, neu setzen und wiederherstellen

Die PIN-Sperre von einigen Android-Handys umgehen – So kann es klappen

Über den Webbrowser am PC oder auf dem Tablet lässt sich die App „Find my Device“ verwenden. Dazu braucht es die Zugangsdaten zum persönlichen Google-Konto mit dem man auf dem Handy immer angemeldet ist. Das Google-Konto wurde meist bei Einrichtung eines Android-Handy eingerichtet. Wenn nicht, sollte es spätestens jetzt nachgeholt werden. Denn die Zugangsdaten zum Google-Konto werden gebraucht, um sich anschließend im Android Geräte-Manager anmelden zu können.

Anmeldung über den Android-Geräte-Manager und Handy über Google-Konto auswählen

Nach Anmeldung auf dem Geräte-Manager stellt dieser eine Auflistung aller Android-Geräte vor, welche mit dem persönlichen Google-Account verbunden sind, unter anderem Smartphones, Tablets, TV-Geräte und sogar Smartwatches. Nun heißt es also in der Geräte-Auflistung des Tools sein Smartphone finden, was entsperrt werden soll.

Das Handy erst sperren, um es entsperren zu können

Ist das zu entsperrende Gerät gefunden, aus dem man sich aus Vergesslichkeit selbst ausgesperrt hat, dann stehen drei Optionen zur Verfügung: „Klingen lassen“, „Sperren“ und „Löschen“.

Nun kommt die Krux: Um das Gerät entsperren zu können, muss die Schaltfläche „Sperren“ ausgewählt werden. Denn darüber wählt man eine neue Sperre aus, mit der die alte Sperre überschrieben wird. Die Bestätigung der neuen Sperre wird mit einem Klick auf das Schloss-Symbol bestätigt.

Hinweis: Die Funktion findet normalerweise Anwendung, wenn das Smartphone verloren gegangenen ist. Mithilfe der „Sperren“-Funktion lässt sich das Gerät nämlich selbst aus der Ferne noch sperren und so vor dem Zugriff von Fremden schützen.

Neue Sperre entsperren

Sobald die neue Sperre eingerichtet wurde, wird der Bildschirm schwarz und nur ein einzelnes weißes Textfeld erscheint auf dem Display. Jetzt muss das neue Passwort eingegeben werden, was mit der neuen Sperre eingegeben wurde, um das Handy wieder zu entsperren. Allerdings kann es bis zu fünf Minuten dauern, bevor das neue Passwort aktiv wird. Nachdem das Handy schließlich entsperrt wurde, sollte man nicht ruhen, sondern gleich ein neues permanentes Passwort oder eine neue PIN festlegen.

Im Allgemeinen sind Passwörter und PINs für Smartphones unabdingbar, besonders wenn es darum geht, Fremden den Zugriff zum eigenen Gerät zu verwehren.

Und was diese Variante ebenfalls zeigt ist, dass der persönliche Google-Account besonders geheim gehalten werden sollte. Nicht nur Mails werden damit geschützt, sondern auch können hierüber Handys gesperrt und entsperrt werden. Besonders dann, wenn man den Geräte-PIN vergessen haben sollte.

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Bastian Ebert
Über Bastian Ebert 394 Artikel
Ich begleite die Entwicklungen im Bereich der Telekommunikation und des Mobilfunks bereits seit 2006 und schreibt regelmäßig zu den Theme Handytarife, Smartphones, Allnet Flat und zu den anderen Bereichen, die mit dem Mobilfunk zusammenhängen. Ziel ist es dabei die Verbraucher möglichst einfach und dennoch umfassend über die Produkte auf dem Markt zu informieren und vor allem die neuen Entwicklungen verständlich zu beschreiben. Bei Problemen oder Fragen - einfach die Kommentare nutzen oder micht direkt anschreiben. Mehr zu mir und meinem Hintergrund: Wer schreibt hier?

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