SMS muss sein – Der richtige Tarif für Jugendliche

Diesen Artikel bewerten

Dass auch Kinder und Jugendliche kaum noch einen Schritt aus dem Haus tun, ohne das geliebte Handy einzupacken, kennen die meisten Eltern aus eigener Erfahrung. Aber gerade junge Handynutzer, die nicht selbst für die Rechnung verantwortlich sind und auch schnell den Überblick verlieren, tappen leicht in die Kostenfalle: Eine SMS scheint schließlich so gut wie nichts zu kosten, also wird gesimst, was das Zeug hält.

Wenn Eltern deshalb einen Tarif für ihre Kinder auswählen, sollten sie die besonderen Telefonvorlieben von Kindern und Jugendlichen berücksichtigen. Vor allem SMS stehen noch immer richtig hoch im Kurs und treiben so die Handyrechnung unaufhaltsam in die Höhe.

Eine Möglichkeit sind nach wie vor Prepaidkarten, die natürlich, wenn das Guthaben weg ist, einfach nicht mehr nutzbar sind. So kann zwar ganz bewusst das verbrauchte Geld pro Monat festgelegt werden, im Notfall kann das Kind aber nicht mehr anrufen. Besser sind deshalb oft integrierte Kostenstopps oder Flatrates.

Mit Kostenstopp kann man sich sicher sein, dass die Rechnung einen bestimmten Betrag nie übersteigen kann. Mittlerweile haben viele Anbieter aus dem Pre- und Postpaid-Bereich einen Kostenstopp in ihre Tarife integriert, zum Beispiel blau.de, Fonic oder O2. Der Kostenstopp liegt meist, je nach Anbieter, irgendwo zwischen 35 und 50 Euro. Bei den Kostenstopps muss man allerdings immer im Voraus überprüfen, was sie umfassen: Üblich ist es meistens, dass nur Verbindungen in deutsche Netze in die Kostenbremse zählen, und manche der Stopps gelten zum Beispiel nicht für Verbindungen ins Internet. Wer dann bedenkenlos mobil im Netz surft, zahlt am Ende doch viel mehr als der Kostenstopp versprochen hatte.

Alternativ bieten sich für junge Handynutzer spezielle Flatrates an. Die meisten Jugendlichen verschicken sehr viel mehr SMS als zu telefonieren, deshalb sind vor allem SMS-Flats eine günstige Alternative. Teilweise kann man sie schon ab 9,95 Euro buchen. Handyanbieter wie myMTVmobile, die ihre Angebote speziell auf junge Kunden ausrichten, haben deshalb meistens auch immer eine SMS-Flatrate parat: Sie wissen eben, dass Jugendliche total verrückt danach sind, ständig per SMS mit ihren Freunden in Verbindung zu bleiben. Mit einer SMS-Flatrate haben Jugendliche dann die Möglichkeit, bedenkenlos zu simsen, ohne dass die Rechnung jeden Monat bei 40 oder 50 Euro liegt.

Leave a Comment