Prepaid Handytarife für Kinder und Jugendliche

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Pixabay.de – CCO Public DomainPrepaid Handytarife für Kinder und Jugendliche – Ob man es gut findet oder nicht: Kinder lieben Handys. Ohne ein Gerät ist man auf dem Schulhof isoliert. Gleichzeitig bedeutet ein Handy auch ein Stück eigene Verantwortung und der Umgang damit will gelernt sein.
Spätestens nach den Berichten um Abo-Abzocken und SMS-Fallen sind Eltern häufig negativ sensibilisiert für dieses Thema.

Damit aus einen Handy für den Nachwuchs kein Risiko wird, sollte man sich im Klaren sein, welche Probleme aus Handys entstehen können. Viele der neusten Produkte (insbesondere im Mobilfunkbereich) können direkt über das Handy gekauft werden. Dazu kommt, das mit jeder Verbindung bzw. SMS kostenpflichtige Dienste in Anspruch genommen werden. Kinder können mit Handys Geld ausgeben – es kommt darauf an, dies so zu begrenzen, dass kein Schaden daraus entstehen kann.

Zu einem eigenen Handy raten die Experten dabei ab einem Alter von 8 bis 9 Jahren. Davor sind maximal Notfallhandys sinnvoll und es besteht in der Regel noch nicht die Entwicklungsreife, um mit den Geräten wirklich umgehen zu können. Ab einem Alter von etwa 12 Jahren sind dann auch Geräte mit Internet-Zugang sinnvoll. Unter 12 Jahren reichen daher in der Regel normale Handys zum Einsatz, die vor allem Telefonieren und SMS schreiben können. Ab 12 Jahre sollte man dann auf ein Smartphone umschwenken, dass auch im Internet surfen kann und Touchscreen und Kamera hat.

Prepaid Tarife und Angebote für Kinder und Jugendliche

Spezielle Handytarife für Kinder – einige Anbieter wie Kandymobile oder Toggo Mobile haben spezielle Handytarife für Kinder und Jugendliche. Allerdings sind diese Tarife oft mit langen Laufzeiten verbunden oder haben feste monatliche Kosten. Die Vorteile dieser Tarife lassen sich in der Regel auch bei Prepaid-Karten finden, die darüber hinaus oft noch günstiger sind. Dafür bieten diese Kindertarife oft auch zusätzliche Funktionen wie kostenfreie Gespräche zu den Eltern, die auch dann funktionieren, wenn die Karten kein Guthaben haben.

Prepaid-Karten eignen sich für Kinder und Jugendliche besonders gut, denn sie bieten in der Regel eine vollständige Kostenkontrolle oder zumindest eine bessere Kostenkontrolle als Laufzeitverträge. Es kann bei echten Prepaid Karten nur vertelefoniert werden, was vorher aufgeladen wurde. Eine hohe Rechnung ist damit ausgeschlossen und viele Anbieter haben die Möglichkeit, die Karte regelmäßig automatisch aufzuladen. Damit kann man ein monatliche Budget festlegen, das für Telefonieren, SMS und Gespräche zur Verfügung steht.

Wichtig dabei ist die Auswahl einer Prepaidkarte mit echtem Prepaid. Viele Anbieter haben nur sogenanntes Pseudoprepaid – die Abrechnung erfolgt dabei in vielen Fällen ca. 24 Stunden später. Man kann damit theoretisch ins Minus rutschen, was bei echten Prepaid Karten nicht möglich ist.

Anbieter mit echtem Prepaid sind:

Mehr Details gibt es unter anderem in dem Kinder-Artikel von prepaidtarife-24.de. Besonders für jüngere Kinder interessant ist die MagentaMobil Start Prepaidkarte der Telekom. Diese verfügt über die Möglichkeit, das mobile Internet direkt im Tarif zu deaktivieren – es ist dann mit dem Handy kein Zugang zum mobilen Internet möglich. Das schützt sowohl vor Datenkosten als auch vor Webseiten und Diensten, die für Kinder eventuell noch nicht direkt geeignet sind. Diese Sperre lässt sich auch nur über den Kundenbereich wieder deaktivieren und ist damit für die Kinder nicht zu umgehen.

Prepaidkarten bieten auch die Möglichkeit, regelmäßig ein Taschengeld auf die Karten zu laden, so dass die Kinder auch den Umgang mit den mobilen Kosten lernen. Ist das Guthaben auf der Karte aufgebraucht, kann man das Gerät dann nicht mehr weiter nutzen.

Simlock Sperre Pixabay CC0Sonderrufnummer – Sonderrufnummern wie 0900 und 0180 sind oft sehr teuer und das Guthaben ist über solche Nummer oft schnell verbraucht.Gerade die derzeit sehr beliebten Casting-Shows oder Votings im Fernsehen rechnen oft per Sonderrufnummern ab und die Versuchung ist groß die teuren Nummern anzurufen.

Viele Anbieter wie discotel oder auch Callmobile bieten daher die Möglichkeit, solche Rufnummern zu sperren. Das kann sinnvoll sein um die Kosten nicht explodieren zu lassen. Diese Empfehlung gibt auch die Stiftung Warentest:

Gut ist, wenn Eltern teure Service-Rufnummern für Klingeltöne, Logos, Gewinn­spiele oder Voting, von vorn­herein sperren können. Auch mobile Verbindungen ins Ausland oder vom Ausland nach Deutsch­land kosten viel. Eltern können sie dauer­haft unzugäng­lich machen.

Bei größeren Kindern, die verstehen, welche Nummern besonders teuer sind, kann man diese Sperre dann auch wieder aufheben. Ein Gespräch mit den Kindern über die Kosten und Kostenstruktur der Nummer ist aber in jedem Fall sinnvoll. Man sollte sowohl inhaltlich über die Hintergründe solcher Votings aufklären als auch über die hohen Kosten die entstehen, wenn man häufiger teil nimmt.

Flatrates für SMS und Gespräche

Viele Prepaid-Anbieter haben SMS- und Festnetz Flatrates im Angebot. Es kann sinnvoll sein, eine solche Flatrate zu buchen, denn insbesondere SMS werden von Jugendlichen sehr gerne genutzt. Allerdings lernen Kinder dann nicht, mit dem Guthaben umzugehen.

Eine Internet-Flatrate ist aber in jeden Fall sinnvoll. Internet ohne Flat ist immer noch sehr teuer und es lässt sich nur schwer abschätzen, welche Kosten eine Seite verursacht. Eine Flatrate kann helfen die Kosten für das mobile Internet in einem sinnvollen Rahmen zu halten.

Mittlerweile sind die Allnet-Flatrates sehr beliebt, die sowohl Gespräche, SMS und auch Internet-Verbindungen umfassen. Diese Angebote sind vor allem für Jugendliche interessant, die ins Internet gehen wollen. Die Preise beginnen hier mittlerweile bei 6.49 Euro für ein Allnet Flatrate im O2 Netz (beispielsweise bei Simply), teurere Allnetflatrates liegen aber oft bei über 20 Euro und möchte man auch ein Handy dazu haben, steigen die Preise oft auf 30 bis 50 Euro – vor allem, wenn man auf die neuste Technik setzt.

Handys für Kinder und Jugendliche

Natürlich sollte man die Kinder nicht sofort mit diesen Details überfordern. Das Handy sollte sich dem Alter des Kindes anpassen und von einfachen Einsteigermodellen im Bereich von 50 Euro mit wachsen hin zu Modellen die Kamera und oben genannte Funktionen verfügen. Auch Smartphones müssen mittlerweile nicht mehr teuer sein und sind bereits zum Preis von 100 Euro aufwärts zu haben. So lernen die Kinder nach und nach den sicheren Umgang mit dem Handy und der Technik.

Später wird man dann ohnehin kein großes Mitspracherecht beim Handymodell mehr haben, die Jugendlichen formulieren dann ihre Wünsche und Ansprüche meistens selbst.

Handys orten lassen

Um zu wissen, wo die Kinder sich aufhalten, kann eine Handy-Ortung sinnvoll sein. Allerdings bedeutet dies gerade bei größeren Kindern auch einen deutlichen Eingriff in die Privatsphäre. Man sollte es daher abwägen. Details zur Technik und den Voraussetzungen haben wir hier zusammen gestellt.

2 Comments

    • Steffen
      15. Oktober 2008

      Guter Beitrag, wobei man normale Prepaid Tarife wie blau.de oder Simyo nicht uneingeschränkt für Kinder empfehlen kann. Denn bei diesen Tarifen kann man Kostenfallen nicht sperren. Aber gerade für Kinder sind Klingelton-Abos und teure Hotlines oft sehr verlockend.

      Hier setzt der neue, kindgerechte Prepaid Tarif von Kandy Mobile an. Da gibt es einen günstigen Prepaid Tarif UND Sicherheit für Kids.

  • Kandy Mobile - Prepaid Handy+Tarif speziell für Kinder

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