O2 Prepaid Allnet Flat

Prepaid Allnet Flat mit 20 GB ab 9.99 Euro mit 5 GB gratis Datenvolumen gratis Sim & 5G Max Speed!

Vodafone Freikarte

40 GB Prepaid Flat mit 25€ RNM Bonus nur noch 9,99 Euro pro Monat! Mit eSIM und 5G!

Congstar Prepaid

Prepaid Flat ab 5 Euro mit Telekom-Netz Qualität und sowohl kosteloser eSIM als auch 5G!

Lebara Prepaid

Günstige Prepaid Flat ab 4,99€/Monat mit richtig viel Datenvolumen und 5G Anbindung!

Prepaid-Karten: Tipps für Einsteiger

Immer weniger junge Menschen möchten sich langfristig an einen Mobilfunkvertrag binden. Stattdessen bevorzugen sie günstige und flexible Prepaid-Karten. Hier sind einige wichtige Informationen und wertvolle Tipps dazu.

Seit einigen Jahren wird der Trend immer stärker, dass Prepaid-Karten hierzulande immer beliebter werden. Früher war ein Vertrag eine beliebte Methode, um ein günstiges, subventioniertes Handy zu erhalten. Heutzutage kaufen Kunden ihre Geräte jedoch lieber separat. Dank größerer Möglichkeiten, wie zum Beispiel auf eBay Kleinanzeigen, kann man selbst original verpackte Smartphones von Privatpersonen deutlich günstiger erwerben als im Handel. Warum sollte man sich also an einen teuren und langfristig laufenden Vertrag binden, wenn es auch flexibler geht?

Die Prepaid-Karte, die früher vor allem bei Jugendlichen oder Senioren beliebt war, verkauft sich mittlerweile auch in anderen Bereich und ist generell für Wenig-Nutzer und Wenig-Telefonierer sehr interessant. Kein Wunder, denn mittlerweile bietet fast jeder Discounter eine eigene Mobilfunkmarke an. Noch nie war es einfacher, an eine Prepaid-Karte zu kommen, und die Preise waren im nationalen Vergleich nie günstiger. Dank der großen Konkurrenz. Wer möchte sich heute noch an einen Mehrjahresvertrag binden, wenn in einem halben Jahr schon das neue iPhone erscheint?

Prepaid-Karten bedeuten übrigens nicht, dass man auf eine Flatrate verzichten muss. Im Gegenteil: Die meisten Mobilfunkanbieter bieten Pakete an, die eine bestimmte Anzahl an Inklusivminuten zum Telefonieren, SMS und ein Datenvolumen enthalten. In der Regel sind es ganz normale Allnet Flats, wie man sie auch bei Verträgen kennt. Ist das Datenvolumen aufgebraucht, kann es gegen einen Aufpreis aufgestockt werden. Im Rahmen der sogenannten Datenautomatik führen viele Anbieter mittlerweile eigenständig eine Auffrischung des Datenvolumens durch, wofür jedoch bezahlt werden muss. Nicht jeder Kunde mag diesen neuen Komfort.

TIPP Wer es besonders günstig möchte, sollte eine Freikarte nutzen. Diese kostenfreien Simkarten gibt es beispielsweise bei O2, aber auch bei Vodafone (Callya).

Callya Prepaid eSIM und SIM
gefundene Prepaidkarten: 4

Callya Classic (Vodafone Netz)

Callya
Classic

keine Laufzeit | Vodafone Netz (5G)
🌐 mobiles Internet Keine Flat (3¢/MB)

📞 Allnet Flatrates Keine (Minutenabrechnung)
0 € mtl.

Effektivpreis: 0,00 € mtl.

0,00€ Anschluss | 0,00€ Versand

  • 5G gegen 2.99 Euro Aufpreis möglich
  • keine Grundgebühr
  • Telefonieren ab 9 Cent

Callya
Classic

SIM & TARIF
  • eSIM & Plastik-Sim
  • keine Wunschrufnummer
NETZ-DIENSTE
  • VoLTE
  • WLAN Calls
  • kein VoNR / Vo5G
FREIEINHEITEN
  • Freieinheiten: keine
  • Frei-Minuten: keine
  • FreiSMS: keine
Extras und Bemerkungen:
Zum Angebot
Callya Start (Vodafone Netz)

Callya
Start

1 Monat Laufzeit | Vodafone Netz (5G)
🌐 mobiles Internet 2 GB mit 300MBit/s

📞 Allnet Flatrates Gespräche & SMS
4.99 € mtl.

Effektivpreis: 4,99 € mtl.

0,00€ Anschluss | 0,00€ Versand

  • eSIM Aktivierung oft bereits nach 15 Minuten
  • +100MB gratis Daten-Volumen per App, 5G kostenlos
  • 10€ Bonus für alte Nummer

Callya
Start

SIM & TARIF
  • eSIM & Plastik-Sim
  • Wunschrufnummer
NETZ-DIENSTE
  • VoLTE
  • keine WLAN Calls
  • kein VoNR / Vo5G
FREIEINHEITEN
  • Freieinheiten: keine
  • Frei-Minuten: keine
  • FreiSMS: keine
Extras und Bemerkungen:
Zum Angebot
Callya Allnet Flat M (Vodafone Netz)

Callya
Allnet Flat M

1 Monat Laufzeit | Vodafone Netz (5G)
🌐 mobiles Internet 65 GB mit 300MBit/s

📞 Allnet Flatrates Gespräche & SMS
14.99 € mtl.

Effektivpreis: 14,99 € mtl.

0,00€ Anschluss | 0,00€ Versand

  • eSIM Aktivierung oft bereits nach 15 Minuten
  • +1 GB gratis Daten-Volumen per App, 5G kostenlos
  • 25€ Bonus für alte Nummer

Callya
Allnet Flat M

SIM & TARIF
  • eSIM & Plastik-Sim
  • Wunschrufnummer
NETZ-DIENSTE
  • VoLTE
  • WLAN Calls
  • VONR / Vo5G
FREIEINHEITEN
  • Freieinheiten: keine
  • Frei-Minuten: keine
  • FreiSMS: keine
Extras und Bemerkungen:
Zum Angebot
Callya Allnet Flat L (Vodafone Netz)

Callya
Allnet Flat L

keine Laufzeit | Vodafone Netz (5G)
🌐 mobiles Internet 115 GB mit 300MBit/s

📞 Allnet Flatrates Gespräche & SMS
20 € mtl.

Effektivpreis: 20,41 € mtl.

9,95€ Anschluss | 0,00€ Versand

  • Allnet Flat + Datenflat inklusive, 5G inklusive
  • komplette Allnet Flat
  • 5G kostenlos

Callya
Allnet Flat L

SIM & TARIF
  • eSIM & Plastik-Sim
  • Wunschrufnummer
NETZ-DIENSTE
  • VoLTE
  • WLAN Calls
  • kein VoNR / Vo5G
FREIEINHEITEN
  • Freieinheiten: keine
  • Frei-Minuten: 500
  • FreiSMS: keine
Extras und Bemerkungen:
ohne Grundgebühr entfallen die Flats und der Minutenpreis steigt auf 9 Cent pro MinuteZum Angebot

Ab welchem Alter kann man Prepaid Simkarten nutzen?

In Deutschland gibt es keine gesetzliche Altersbeschränkung für den Kauf einer Prepaid-SIM-Karte, aber die Aktivierung und Nutzung unterliegen bestimmten Regeln. Seit dem 1. Juli 2017 gilt gemäß dem Telekommunikationsgesetz eine Registrierungspflicht, bei der man sich mit einem gültigen Ausweisdokument (Personalausweis oder Reisepass) identifizieren muss.

Die meisten Anbieter setzen ein Mindestalter von 16 Jahren für die selbstständige Aktivierung einer Prepaid-Karte, da ab diesem Alter ein Personalausweis in Deutschland verpflichtend ist. Jugendliche unter 16 Jahren können eine Prepaid-Karte kaufen, benötigen jedoch die Zustimmung eines Erziehungsberechtigten, um sie zu registrieren und zu aktivieren. Einige Anbieter, wie ALDI TALK, erlauben die Nutzung auch für jüngere Kinder, wenn Eltern die Karte registrieren und verwalten.

Zusammengefasst:

  • Ab 16 Jahren: Man kann Prepaid-Karten selbstständig kaufen und aktivieren, da ein Ausweis vorliegt.
  • Unter 16 Jahren: Kauf ist möglich, aber die Aktivierung erfordert die Zustimmung und Registrierung durch einen Erziehungsberechtigten.
  • Praktische Nutzung: Prepaid-Karten sind besonders für Kinder und Jugendliche beliebt, da sie volle Kostenkontrolle bieten. Eltern können die Nutzung über Apps oder Kundenportale überwachen, z. B. bei ALDI TALK oder o2.

Falls man einen spezifischen Anbieter im Blick hat, kann man die genauen Bedingungen in den AGB oder beim Kundenservice prüfen, da es leichte Unterschiede geben kann.

Startpakete gibt es meist kostenlos

Wenn man sich entscheidet, ein Smartphone mit einer Prepaid-Karte zu betreiben, kauft man in der Regel ein Startpaket. Fast jeder Mobilfunkanbieter bietet solche Pakete an, die neben der SIM-Karte auch ein Startguthaben enthalten. Meistens entspricht das Startguthaben dem Preis für das Startpaket oder liegt zumindest in der Nähe, sodass der Einstieg nur wenige Euro kostet.

Bevor man sich für das erstbeste Startpaket entscheidet, ist es sinnvoll, sich über die Netzabdeckung am Wohnort zu informieren. Während es im D1-Netz selten Probleme gibt, kann es bei D2 (Vodafone) und O2 in manchen Fällen Kritik geben. Außerdem profitiert nicht jeder überall von schnellem 5G. Da man sich jedoch nicht langfristig an den Prepaid-Anbieter bindet, kann man im Zweifelsfall unkompliziert wechseln.

Wer seine Rufnummer von einem alten zu einem neuen Mobilfunkanbieter mitnehmen möchte, sollte sich vorher über das Verfahren und die Kosten informieren. Alle größeren Anbieter gewähren eine Bonusgutschrift, wenn man seine Rufnummer mitnimmt. Dies soll die Kosten beim alten Anbieter decken, der für seinen Aufwand eine Gebühr berechnet. Mittlerweile wurde die Obergrenze für die Kosten der Rufnummernmitnahme auf 6,82 Euro festgelegt. Einige Anbieter, wie die Telekom, berechnen gar nichts mehr, wenn die alte Rufnummer mitgenommen werden soll. Nach dem Ausfüllen eines Formulars kümmert sich in der Regel der neue Anbieter darum, dass die Rufnummer übernommen wird. Eventuell ist eine Bestätigung des Vorgangs beim alten Anbieter nötig. Es ist wichtig, die notwendigen Fristen einzuhalten, damit die Rufnummer nicht neu vergeben wird.

AltersgruppeAnteil der Prepaid-Nutzer
14-29 Jahre66 %
30-49 Jahre44 %
50-64 Jahre28 %
65 Jahre und älter12 %
AltersgruppeAnteil der Prepaid-Nutzer
14-29 Jahre66 %
30-49 Jahre44 %
50-64 Jahre28 %
65 Jahre und älter12 %

Die Verteilung der Prepaid-Nutzer nach Altersgruppen in Deutschland zeigt, dass die Prepaid-Nutzung vor allem bei jungen Menschen beliebt ist. In der Altersgruppe der 14- bis 29-Jährigen nutzen 66 % der Menschen eine Prepaid-Karte. In der Altersgruppe der 30- bis 49-Jährigen liegt der Anteil der Prepaid-Nutzer bei 44 %. In der Altersgruppe der 50- bis 64-Jährigen sind es 28 % und in der Altersgruppe der 65 Jahre und älter nur 12 %.

Diese Verteilung lässt sich folgendermaßen erklären:

  • Junge Menschen sind in der Regel flexibler und haben weniger Geld zur Verfügung. Prepaid-Tarife bieten ihnen die Möglichkeit, die Kosten für Telefonie und Internet zu kontrollieren.
  • Ältere Menschen haben in der Regel ein höheres Einkommen und sind daher eher bereit, einen Vertrag mit fester Laufzeit abzuschließen.

Die Verteilung der Prepaid-Nutzer nach Altersgruppen ist in den letzten Jahren relativ stabil geblieben.

TIPP Die Callya Prepaid Simkarte kann kostenfrei bestellt werden und bietet viele Tarifoptionen, die sich für alle Altersklassen lohnen

Callya Prepaid eSIM und SIM
gefundene Prepaidkarten: 4

Callya Classic (Vodafone Netz)

Callya
Classic

keine Laufzeit | Vodafone Netz (5G)
🌐 mobiles Internet Keine Flat (3¢/MB)

📞 Allnet Flatrates Keine (Minutenabrechnung)
0 € mtl.

Effektivpreis: 0,00 € mtl.

0,00€ Anschluss | 0,00€ Versand

  • 5G gegen 2.99 Euro Aufpreis möglich
  • keine Grundgebühr
  • Telefonieren ab 9 Cent

Callya
Classic

SIM & TARIF
  • eSIM & Plastik-Sim
  • keine Wunschrufnummer
NETZ-DIENSTE
  • VoLTE
  • WLAN Calls
  • kein VoNR / Vo5G
FREIEINHEITEN
  • Freieinheiten: keine
  • Frei-Minuten: keine
  • FreiSMS: keine
Extras und Bemerkungen:
Zum Angebot
Callya Start (Vodafone Netz)

Callya
Start

1 Monat Laufzeit | Vodafone Netz (5G)
🌐 mobiles Internet 2 GB mit 300MBit/s

📞 Allnet Flatrates Gespräche & SMS
4.99 € mtl.

Effektivpreis: 4,99 € mtl.

0,00€ Anschluss | 0,00€ Versand

  • eSIM Aktivierung oft bereits nach 15 Minuten
  • +100MB gratis Daten-Volumen per App, 5G kostenlos
  • 10€ Bonus für alte Nummer

Callya
Start

SIM & TARIF
  • eSIM & Plastik-Sim
  • Wunschrufnummer
NETZ-DIENSTE
  • VoLTE
  • keine WLAN Calls
  • kein VoNR / Vo5G
FREIEINHEITEN
  • Freieinheiten: keine
  • Frei-Minuten: keine
  • FreiSMS: keine
Extras und Bemerkungen:
Zum Angebot
Callya Allnet Flat M (Vodafone Netz)

Callya
Allnet Flat M

1 Monat Laufzeit | Vodafone Netz (5G)
🌐 mobiles Internet 65 GB mit 300MBit/s

📞 Allnet Flatrates Gespräche & SMS
14.99 € mtl.

Effektivpreis: 14,99 € mtl.

0,00€ Anschluss | 0,00€ Versand

  • eSIM Aktivierung oft bereits nach 15 Minuten
  • +1 GB gratis Daten-Volumen per App, 5G kostenlos
  • 25€ Bonus für alte Nummer

Callya
Allnet Flat M

SIM & TARIF
  • eSIM & Plastik-Sim
  • Wunschrufnummer
NETZ-DIENSTE
  • VoLTE
  • WLAN Calls
  • VONR / Vo5G
FREIEINHEITEN
  • Freieinheiten: keine
  • Frei-Minuten: keine
  • FreiSMS: keine
Extras und Bemerkungen:
Zum Angebot
Callya Allnet Flat L (Vodafone Netz)

Callya
Allnet Flat L

keine Laufzeit | Vodafone Netz (5G)
🌐 mobiles Internet 115 GB mit 300MBit/s

📞 Allnet Flatrates Gespräche & SMS
20 € mtl.

Effektivpreis: 20,41 € mtl.

9,95€ Anschluss | 0,00€ Versand

  • Allnet Flat + Datenflat inklusive, 5G inklusive
  • komplette Allnet Flat
  • 5G kostenlos

Callya
Allnet Flat L

SIM & TARIF
  • eSIM & Plastik-Sim
  • Wunschrufnummer
NETZ-DIENSTE
  • VoLTE
  • WLAN Calls
  • kein VoNR / Vo5G
FREIEINHEITEN
  • Freieinheiten: keine
  • Frei-Minuten: 500
  • FreiSMS: keine
Extras und Bemerkungen:
ohne Grundgebühr entfallen die Flats und der Minutenpreis steigt auf 9 Cent pro MinuteZum Angebot

Unternehmen bei Prepaid nicht immer möglich

Die große Mehrheit der bekannten Prepaid-Anbieter auf dem deutschen Markt untersagt eine gewerbliche oder geschäftliche Nutzung in ihren Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) explizit. Wer eine Prepaid-Karte im Supermarkt, beim Discounter oder direkt bei den großen Netzbetreibern wie der Telekom oder Vodafone erwirbt, schließt einen Vertrag ab, der rechtlich und kalkulatorisch ausschließlich auf den privaten Gebrauch ausgelegt ist. Die Mobilfunkgesellschaften sichern sich mit diesen Klauseln vor allem gegen eine missbräuchliche Nutzung ab. Sie wollen verhindern, dass die günstigen Tarife für automatisierte Massendienste, wie den massenhaften SMS-Versand, in Callcentern oder für den großflächigen Einsatz in Maschinen und GPS-Trackern zweckentfremdet werden, was zu einer Überlastung der Mobilfunknetze führen könnte. Zudem sind die Service-Strukturen im Prepaid-Segment nicht auf die Bedürfnisse von Unternehmen ausgelegt, da hier beispielsweise keine garantierten Entstörzeiten oder Priorisierungen bei Netzausfällen angeboten werden, wie es im Geschäftskundenbereich üblich ist. Auch die steuerliche Abrechnung gestaltet sich oft schwierig, da Prepaid-Systeme nicht primär darauf ausgerichtet sind, monatliche, für den Vorsteuerabzug geeignete Rechnungen mit ausgewiesener Umsatzsteuer auszustellen.

In der täglichen Praxis ist es für die Mobilfunkanbieter zwar schwer zu kontrollieren, ob ein Selbstständiger (wie ein Webentwickler) oder Handwerker über sein Smartphone gelegentlich ein geschäftliches Telefonat führt, solange sich das gesamte Daten- und Gesprächsvolumen im Rahmen einer normalen Privatperson bewegt. Sobald das Nutzungsverhalten jedoch Auffälligkeiten zeigt – etwa durch extrem lange Dauertelefonate im Kundenservice oder den permanenten Einsatz der SIM-Karte in einem LTE-Router für den Bürobetrieb –, greifen die Kontrollmechanismen der Provider. Bei einem Verstoß gegen die AGB behalten sich die Anbieter das Recht vor, die betroffene SIM-Karte fristlos und ohne Vorwarnung zu sperren. Für ein Gewerbe kann der plötzliche Verlust der Erreichbarkeit und der Telefonnummer schwerwiegende wirtschaftliche Folgen haben. Um dieses Risiko zu umgehen, sollten Gewerbetreibende und Unternehmen von vornherein auf spezielle Business-Tarife der Netzbetreiber setzen. Diese sind rechtlich für die kommerzielle Nutzung freigegeben, bieten steuerkonforme Rechnungen sowie einen besseren Support. Falls für bestimmte Einsatzzwecke dennoch zwingend das Prepaid-Prinzip benötigt wird, gibt es auf dem Markt spezialisierte M2M- und IoT-Anbieter, deren Prepaid-Modelle exakt für den gewerblichen Bereich konzipiert und rechtlich abgesichert sind.

Vorsicht vor Handys mit SIM-Lock

Auch Prepaid-Anbieter bieten zu ihrem Startpaket gelegentlich ein Handy oder Smartphone an. Diese Geräte haben in der Regel einen SIM-Lock, was bedeutet, dass man sie für einen bestimmten Zeitraum, meistens zwei Jahre, nur mit einer SIM-Karte des entsprechenden Anbieters nutzen kann. Dies schränkt die eigene Flexibilität ein und senkt den Wiederverkaufswert.

Nach Ablauf dieses Zeitraums kann man einen Entsperrungscode eingeben und das Smartphone mit jeder beliebigen SIM-Karte verwenden. Leider geben nicht alle Anbieter diesen Code freiwillig und automatisch heraus; manchmal muss man ihn anfordern. Wer das Handy vorzeitig entsperren möchte, muss eine Gebühr zahlen. Solche Kombipakete aus Prepaid-Karte und Handy lohnen sich finanziell selten, weshalb sie kaum nachgefragt und immer seltener angeboten werden.

Nachdem das Startguthaben aufgebraucht ist, muss die Prepaid-Karte wieder aufgeladen werden, da der Anbieter sonst keine Leistungen erbringen kann. Aufladekarten gibt es in nahezu allen Einzelhandelsgeschäften: Tankstellen, Supermärkte, Discounter, Kioske usw. Früher waren dies Rubbelkarten, heute erhält man meist einen Kassenbonausdruck mit dem Aufladecode. Auch einige Bankautomaten bieten die Möglichkeit, das Prepaid-Konto mit neuem Guthaben aufzuladen.

Keine Roaming-Gebühren im EU-Ausland

Heutzutage kann man dank des Online-Kundenkontos den gewünschten Aufladebetrag ganz einfach vom Provider abbuchen lassen. Alternativ kann auch eine regelmäßige Lastschrift vereinbart werden. Manche Mobilfunkanbieter bieten an, das Guthaben automatisch aufzustocken, sobald es unter eine vorher definierte Grenze sinkt.

Eine Vereinfachung für Prepaid-Kunden wurde beim Thema Roaming eingeführt. Die Europäische Union hat ein Gesetz beschlossen, das besagt, dass für Dienstleistungen im EU-Ausland keine höheren Gebühren mehr anfallen dürfen. Egal ob fürs Telefonieren, SMS oder Surfen – wer im EU-Ausland Urlaub macht, zahlt nur noch so viel wie in Deutschland.

Etwas komplizierter geworden ist es hingegen, eine Prepaid-Karte zu erwerben. Seit Juli 2017 dürfen Prepaid-Karten nicht mehr anonym verkauft werden. Früher wurden zwar auch Name und Anschrift abgefragt, allerdings hat niemand die Richtigkeit der Daten überprüft. Nun muss an der Supermarktkasse der Personalausweis vorgelegt werden. Damit will die Bundesregierung den Missbrauch von Prepaid-Karten im Zusammenhang mit Terrorismus und Kriminalität verhindern. In anderen EU-Ländern sind Prepaid-Karten jedoch weiterhin ohne Identifizierung erhältlich, was für Urlauber eine kostengünstige Alternative sein kann.



Mobilfunk-Newsletter: Einmal pro Woche die neusten Informationen rund um Handy, Smartphones und Deals!




Unser kostenloser Newsletter informiert Sie regelmäßig per E-Mail über Produktneuheiten und Sonderaktionen. Ihre hier eingegebenen Daten werden lediglich zur Personalisierung des Newsletters verwendet und nicht an Dritte weitergegeben. Sie können sich jederzeit aus dem Newsletter heraus abmelden. Durch Absenden der von Ihnen eingegebenen Daten willigen Sie in die Datenverarbeitung ein und bestätigen unsere Datenschutzerklärung.

Schreibe einen Kommentar