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Prepaid-Karte für die USA – Ein Ratgeber für Urlauber und Geschäftsreisende

Prepaid-Karte für die USA – Ein Ratgeber für Urlauber und Geschäftsreisende-  Wer als Geschäftsreisender, Au-Pair, Student oder als Urlauber in die USA reist, will  nicht auf sein Smartphone verzichten. Zum einen um vor Ort erreichbar zu sein, zum anderen damit man die Eindrücke vor Ort gleich online posten kann. Während die Roaming-Gebühren im EU-Ausland mittlerweile moderat sind, kann man dies von USA nicht behaupten.

Das EU Roaming gilt in den USA verständlicherweise nicht, daher gibt es Roaming-Aufschläge mittlerweile bei fast allen Anbietern. Auch die maximalen Gebühren für das Auslandsroaming gelten in den USA natürlich nicht.

Anfang 2016 zahlte man 1,49 Euro pro Minute für Telefonate aus den Vereinigten Staaten von Amerika nach Deutschland. Eingehende Anrufe schlugen mit 69 Eurocent zu Buche. Allerdings gibt es beispielsweise bei Telekom eine Travel & Surf oder bei Vodafone eine EasyTravel- Option zu kaufen, diese lohnen sich jedoch nur für USA-Urlauber. Wer länger in dem Land bleibt, sollte auf eine Prepaid-Karte setzen. Mittlerweile sind die Preise etwas herunter gegangen, je nach Tarif und Anbieter sind die Kosten teilweise aber dennoch recht hoch und man sollte Möglichkeiten suchen, diese Gebühren zu reduzieren.

USA Prepaid SIM Karte SimlyStore.com
Prinzipiell gibt es dabei mehrere Varianten die man nutzen kann:

  • man nutzt eine deutsche Simkarte samt Tarif auch in den USA. Damit würden wahrscheinlich Roamingkosten entstehen (für Gespräche, SMS oder auch das Internet) aber man benötigt keinen komplett neuen Tarif. Diese Variante ist vor allem dann interessant, wenn man eher kurz in den USA unterwegs ist und sich daher der Aufwand für einen neuen Tarif nicht lohnt. Mittlerweile sind fast alle Prepaid Tarife im D1 Netz oder auch die Vodafone Prepaid Sim und auch die O2 Prepaid Karten für Auslandsroaming freigeschaltet, die buchbaren Roaming-Optionen unterscheiden sich aber deutlich.
  • man nutzt eine Prepaidkarte in den USA. Allerdings sind die Kosten dort oft höher als in Deutschland und der Aufwand ist auch etwas höher für den Erwerb der Karte. Allerdings ist diese Option gerade dann sinnvoll, wenn man länger in den USA unterwegs sein will. Solche Simkarten kann man auch direkt bereits in Deutschland kaufen. Dafür gibt es Spezial-Stores wie beispielsweise SimlyStore.

Hinweis: Wer vor allem Surfen will, findet in den USA sehr viele freie WLAN, die man kostenfrei nutzen kann. Für den reinen Internet-Zugang ist daher oft gar keine Simkarte notwendig, da man über die freien Hotspots sehr viele Sachen erledigen kann. Auch Telefonate sind dank VoIP Anbieter wie Skype mittlerweile auf diese Weise möglich. Wer sich gut vorbereitet, braucht also für den Aufenthalt in den USA möglicherweise gar keine normale Simkarte mehr.

Was ist bei Prepaid-Karten zu beachten?

Es ist ratsam sich bereits vor der Abreise online über die Prepaid-Angebote zu informieren, diese zu vergleichen und gegebenenfalls gleich bestellen. Selbstverständlich kann man auch vor Ort Prepaid-Karten kaufen, wobei man sich dann wohl nicht die Mühe macht mehrere Angebote zu vergleichen. Wichtig ist, dass man keinen Vertrag über eine Mindestlaufzeit oder einen Mindestumsatz abschließt. Mitunter sind diese Angebote zwar verlockend, können sich auf Dauer aber schnell als Trugschluss erweisen. Insbesondere für USA-Urlauber ist es ärgerlich, wenn nach der Rückkehr weitere Kosten aufgrund des Vertrages anfallen. Mit einer amerikanischen Prepaid-Karte, kann man zu gleichen Konditionen wie Einheimische surfen. Dementsprechend entfallen die teuren Roaminggebühren, dies gilt sowohl für das Surfen im Internet als auch für inneramerikanische Telefonate.

TIPP: Für Anrufe aus den USA nach Deutschland benötigt man auch mit einer deutschen Simkarte die deutsche Vorwahl 0049 für Gespräche nach Hause. Es kann daher Probleme mit gespeicherten Rufnummern geben, wenn man dort nicht die 0049 bzw. +49 als Vorwahl mit gespeichert hat.

Prepaid-Angebote

Das persönliche Telefonie- und Surfverhalten ist individuell sehr verschieden, demzufolge gibt es kein allgemeingültiges „perfektes Prepaid-Angebot“. Es empfiehlt sich nach Angebote in der Preisspanne von 25 bis 50 Euro zu schauen, diese haben bereits gute Leistungen. Mitunter sieht man auch Angebote für unter 10 Euro, aber das ist vielmehr nur die Grundausstattung, wenn man dann die entsprechenden Daten- oder Telefonie-Optionen anklickt erhöht sich der Preis. Nachfolgende werden einige Prepaid-Vergleichsseiten verlinkt:

Dazu gibt es natürlich auch die großen Netzbetreiber. In den USA sind dies:

  • Verizon Wireless
  • AT&T
  • T-Mobile US
  • Sprint

Ist das eigene Handy USA Tauglich?

Mit dem Kauf einer Prepaid-Karte allein ist es noch nicht getan, zusätzlich beziehungsweise vorher sollte man prüfen, ob das Handy überhaupt USA-tauglich ist. Diesbezüglich spielt die GSM-Frequenz eine wichtige Rolle. In Deutschland sind meist Dualbandhandy gebräuchlich, welche die Frequenzen 900 und 1.800 Megahertz (MHz) abdecken. In den USA werden jedoch die Frequenzen 850 und 1900 MHz verwendet. Will man das Handy sowohl in Deutschland als auch in Amerika verwenden, so benötigt man ein Triband oder besser noch ein Quadbandmodell. Ein Triband-Modell deckt drei Frequenzen ab, ein Quadband vier. In der jeweiligen Betriebs- oder Gebrauchsanweisung ist hinterlegt, welche Frequenzen das entsprechende Handy nutzt. Ansonsten kann man sich auf der Homepage des Handyanbieters erkundigen oder man fragt direkt beim Handyshop nach, wo man den Vertrag abgeschlossen hat. Bei dieser Gelegenheit kann man zugleich klären, ob das Mobilfunkgerät SIM-lock frei ist. Wenn es nicht SIM-lock frei ist, kann das Gerät auch die USA-Prepaidkarte nicht erkennen. Der SIM-lock lässt sich meist gegen eine Gebühr entfernen oder man kauft oder leiht sich ein Handy vor Ort

Fazit zu Prepaid Gesprächen aus den USA

Es gibt somit ein paar Punkte die man beim mobilen Surfen oder telefonieren in den USA beachten sollte. Wer jedoch einen längeren USA-Aufenthalt plant, wird diesen auch ausführlich vorbereiten, dementsprechend wäre dies nur ein weiterer Punkt auf der „To-do-Liste“. Notfalls kann man zudem die Prepaid-Karte und womöglich zusätzlich ein Handy vor Ort kaufen. Für USA-Urlauber empfiehlt es sich jedoch zu prüfen, ob eine buchbare Reiseoption vom Vertragspartner womöglich günstiger ist als eine USA-Prepaidkarte.

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