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Prepaid Tarife für Geschäfskunden, Selbstständige und Freiberufler

Prepaid Tarife für Geschäfskunden, Selbstständige und Freiberufler
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Prepaid Tarife für Geschäfskunden, Selbstständige und Freiberufler – Die Anforderungen von Unternehmern und Freiberuflern an ihre Prepaid Karten unterscheiden sich grundsätzlich nicht von denen von Privatleuten. Günstige Tarife und eine transparente Tarifstruktur sind auch hier wichtige Kriterien für die Auswahl einer guten Prepaid Karte. Im geschäftlichen Bereichen kommen aber zu diesen Faktoren noch einige andere Anforderungen hinzu, die darüber entscheiden, ob eine Karte sinnvoll genutzt werden kann oder nicht – die Vorteile von Mobility im Unternehmen ist aber mittlerweile unbestritten.

Das Problem mit der Prepaid Rechnung

Wichtig für die Abrechnung der geschäftlichen Kommunikation ist die Möglichkeit, die Mehrwertsteuer der Telefonkosten (auch der Aufladungen einer Prepaid-Karte) als Vorsteuer absetzen zu können. Die Abrechnung einer Prepaid Karte auf diese Weise ist steuerlich betrachtet etwas komplexer als ein normaler Handyvertrag. Das liegt in der Art der Abrechnung. Das Aufladen von Guthaben allein stellt noch keine Leistung dar, die Freiberufler und Selbstständige absetzen können. Die ist erst möglich, wenn die Leistung des Prepaid Unternehmens in Anspruch genommen wurde, man also kostenpflichtig mit der Prepaid Karte telefoniert hat oder im Internet unterwegs war. Damit dies anerkannt wird, benötigt es eine Abrechnung durch den Prepaid Anbieter. Eine monatliche Rechnung ist daher unumgänglich. Da viele Prepaidkarten dies nicht bieten, sollte man vor Kauf einer solchen Karte darauf achten, dass eine steuerlich anerkannte Rechnung geboten wird.

Diese Vorgehensweise ist mittlerweile auch höchstrichterlich bestätigt: OFD Frankfurt am Main, Verfügung vom 4.12.2003, S-7100 A – 172 – St I 1.10. Auch der Verkauf von Prepaid Karte im fremden Namen macht noch keine Steuerpflicht aus. Der Nachweis des Gewerbes erfolgt dabei in der Regel durch die Übersendung einer Kopie des Gewerbescheins oder eine Handelsregister-Auszuges und ist bei fast allen Anbietern Voraussetzung für die Anerkennung des Gewerbes.

Prepaid Anbieter mit Rechnung:

Die rechtlichen und steuerlichen Anmerkungen gelten im Übrigen nicht nur im Mobilfunk Bereich. Auch wer andere Produkte wie Kreditkarten oder ähnliches auf Prepaid Basis nutzt, sollte dies beachten – die Regelungen gelten so auch in anderen Bereichen.

Kontrolle und Sicherheit bei gewerblichen Karten

Wichtig gerade wenn die Karte für Mitarbeiter bestimmt ist: Die Kostenkontrolle. Hier bieten alle Prepaid Karten den Vorteil, das in der Regel nur das Guthaben vertelefoniert werden kann, was vorher auch aufgeladen wird. Bei mehreren Karten kann dies jedoch schnell unübersichtlich und aufwändig werden.

Simyo bietet hier als einziger Discounter die Möglichkeit, mit nur einem Account mehrere Karten zu verwalten und zu kontrollieren. Mit Simyo Chef ist dies für bis zu 20 Karten möglich. Mit nur einem Login bekommt man die Übersicht über die Verbindungen aller Karten und kann für einzelne Karten individuelle Aufladeoptionen einstellen.

  • Simyo (E-Plus) – bequeme Verwaltung mehrere Karten

Leider wird diese Option nicht mehr angeboten. Bestehende Simyo Chef Karten und Sim-Teams können aber weiter genutzt werden. Simyo schreibt dazu in den FAQ: „Hinweis: Die Neugründung eines SIM-Teams und Erweiterung eines bestehenden SIM-Teams ist nicht mehr möglich.

Daneben gibt es auch noch eine Reihe von Discounter, die Geschäftskunden-Tarife auf Postpaid Basis und damit mit monatlicher Rechnung anbieten. Bei den großen Netzbetreibern findet man darüber hinaus eine ganze Reihe von speziellen Angeboten und Flatrates für Unternehmen und Geschäftskunden. Vodafone bietet beispielsweise auch ein Business Programm für entsprechende Geräte (zum Beispiel Blackberrys) an. Die Telekom punktet dagegen mit einer kostenlosen Hotline und BASE und O2 mit kostenfreien Festnetz-Nummern.

Wie viel Datenvolumen wird benötigt?

Die Frage nach dem Datenvolumen lässt sich pauschal recht schwierig beantworten und hängt – wie auch im privaten Bereich – sehr davon ab, wie die geplante Nutzung der Simkarten ist.  Wer viel online arbeitet und in Richtung papierloses Büro gehen möchte, braucht in dem Fall natürlich deutlich mehr Volumen. Wer die Prepaid Karten in erster Linie für Gespräche und SMS einsetzt, kann eventuell auf eine große Internet Flatrate und den Zugang zum LTE Netz verzichten. LTE ist nur dann sinnvoll, wenn man wirklich regelmäßig schnell surfen will. Wer wenig surft, kann in der Regel auch auf die Nutzung von LTE verzichten.

Falls noch nicht sicher ist, wie hoch der zukünftige Datenbedarf sein wird, sind Prepaid Tarife mit flexiblen Flatrates die beste Lösung. Viele Anbieter haben mehrere Datenflatrates im Angebot (teilweise bis zu 7,5GB), die auch im Monatstakt flexibel gewechselt werden können. Falls mehr Volumen notwendig wird, kann man auf diese Weise aufstocken und auch wieder zu kleineren Flatrates greifen. Das ist auch sinnvoll, weil sich das Datenvolumen weiter nach oben entwickelt durch den Trend zu mehr Bildern und mobilen Videos.

Bei einigen Unternehmen ist die geschäftliche Nutzung verboten

Bei einigen Unternehmen ist es explizit ausgeschlossen, die normalen Handy- und Prepaidtarife im beruflichen Bereich einzusetzen. Das ist beispielsweise bei Congstar der Fall. Dort heißt es in den AGB:

Als Kunden werden nur Verbraucher akzeptiert. Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu einem Zweck abschließt, der weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbstständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden kann. Voraussetzung für den Vertragsschluss ist die Vollendung des 16. Lebensjahres des Kunden.

Es ist nicht ganz klar, wie es sich mit Misch-Nutzungen in dem Bereich verhält. Durchaus auch möglich, das Congstar diese Kunden ablehnt.

Insgesamt haben sich in den letzten Jahren viele Prepaid Discounter verstärkt auf den privaten Bereich konzentriert. Es gibt immer weniger Angebote für Selbstständige und Freiberufler sowie kleinere Unternehmen. Die Business-Tarife werden zunehmend auf die großen Netzbetreiber verlagert. Das sieht man beispielsweise bei Congstar. Hier möchte man das lukrative Geschäft mit Geschäftskunden am liebsten direkt bei der Telekom machen und verbietet daher Congstar diesen Bereich. Damit ist die Telekom aber keine Ausnahme, in der Regel ist der Markt geteilt: Discounter für Privat, Netzbetreiber Tarife für die Geschäftskunden. Das ist schade, weil damit eine Reihe von günstigen Tarife und Angeboten weg fallen. Bleibt abzuwarten, wie sich dieser Trend in Zukunft entwickeln wird.

Der Trend geht leider auch weg von den Blackberrys, die vor einigen Jahren die Business Handys an sich waren. Mittlerweile haben viele Betreiber die Unterstützung für die Blackberry Tarife eingestellt. Man kann damit zwar noch normal Telefonieren und ins Internet gehen. Die speziellen Blackberry Features werden daher nicht mehr unterstützt. Zunehmend haben iPhone und die Topmodelle von anderen Anbietern das Blackberry ersetzt. Das ist auch im Business-Bereich zu sehen und scheint derzeit leider nicht aufhaltbar.

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