Notfallhandys und Tarife für Rentner

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Handys verbreiten sich immer mehr, auch viele ältere Bürger haben den Vorteil der mobilen Kommunikation erkannt und nutzen diese häufig. Allerdings sind die Anforderungen an den Mobilfunk von älteren Menschen andersals die Anforderungen von Teenagern. Klingeltöne, Fotokameras und  stylisches Aussehen spielen eher eine untergeordnete Rolle, wichtiger sind geringe Kosten,  lange Laufzeiten und einfache Bedienung.

1. Kosten

Ältere Menschen telefonieren nach wie vor hauptsächlich über das Festnetz. Das Handy wird eher unregelmäßig genutzt, meistens auch nur als Notfallhandy um erreichbar zu sein. Hohe monatliche Gebühren mit Inklusivminuten sind daher in den meisten Fällen zu teuer, sinnvoller sind Prepaid Karten oder Discountanbieter ohne Fixkosten. Die Minutenpreise spielen eine eher untergeordnete ROlle, da sie bei dem eher  geringen Gesprächsaufkommen weniger ins Gewicht fallen.

2. lange Laufzeiten

Um im Notfall erreichbar zu sein muss einerseits die Hardware funktionieren und darf der Akku nicht schnell leer werden, andererseits darf auch bei längeren Zeiten ohne Gespräch die Karte nicht vom Betreiber deaktiviert werden.

Letzteres passiert insbesondere bei den Prepaid Anbietern im Eplus Netz relativ schnell. Bereits nach einem halben Jahr ohne Aufladung ist die Karte teilweise nicht mehr nutzbar für eigene Anrufe. Bessere Wahl für lange Laufzeiten sind die Discounter im D1 Netz Simyo und Klarmobil, hier gibt es keine bzw. unbegrenzte Guthabengültigkeit.

Handys mit großen Displays und viele Farben saugen  den Akku in der Regel recht schnell leer. Um ständiges Aufladen zu vermeiden ist es daher sinnvoll Einsteigerhandys mit monochromen Displays zu wählen. Zu alt sollten die Geräte aber auch nicht sein, die älteren Akkus verlieren schnell an Leistung.

3. Seniorenhandys 

Senionrehandys sind speziell auf die Bedürfnisse von Senioren ausgelegt. Sie bieten

  • extra große Tasten für die Bedienung
  • großes Display mit großer Schrift
  • einfach Bedienung
  • je nach Modell: Notruftasten die individuell belegt werden können

In der Regel reichen aber auch einfache Einsteigergeräte aus. Die Nokia 1000er Serie bietet ebenfalls große Bedientasten und eine gute Übersicht, dazu ist das Handy wesentlich günstiger als vergleichbare Einsteigergeräte.

Einige Seniorenhandys bringen gleich teure Verträge mit die Sonderfunktionen wie einen Notrufzentrale mit einschließen. Ob dies sinnvoll ist muss jeder für sich selbst beurteilen, wer nicht ständig medizinische Überwachung benötigt wird sicher auch ohne dieses auskommen.

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